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Glandorf. Ein Fachgespräch über die Themen „Greening“ und „Wasserrahmenrichtlinie“ hat der CDU-Europaabgeordnete Jens Gieseke im Rahmen seines Gemeindebesuches in Glandorf mit Vertretern der Naturfreunde Glandorf geführt. Gemeinsam mit dem Glandorfer CDU-Landtagsabgeordneten Martin Bäumer und dem CDU-Vorsitzenden André Winterberg sprach Gieseke am Ufer der renaturierten Bever mit dem Naturfreunde-Vorsitzenden Alfons Heuger und dessen Stellvertreter Hans-Jörg Klingebeil.

Heuger und Klingebeil dankten Gieseke für die Gelder aus europäischen Fördertöpfen, die in den vergangenen Jahren in den naturnahen Rückbau der Bever geflossen sind und warben dafür, dass die Europäische Union dafür auch zukünftig Mittel zur Verfügung stellt. Heuger sprach sich dafür aus, Naturschutzmaßnahmen zukünftig verstärkt an den Ufern von Bächen und Flüssen durchzuführen. „Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Biotope werden vernetzt und unser wertvolles Wasser wird geschont“, sagte der Vorsitzende der Glandorfer Naturfreunde. Er und Klingebeil baten Gieseke, Maßnahmen wie das „Greening“, mit dem Landwirte Teile ihrer Flächen im Wechsel schonend bewirtschaften können, einer kritischen Prüfung zu unterziehen: „Es bringt der Natur überhaupt nichts, wenn in diesem Jahr eine Fläche naturnah bewirtschaftet und im nächsten Jahr wieder alles untergepflügt wird.“
Der Europaabgeordnete aus Sögel vertritt die Interessen des Osnabrücker Landes und Westniedersachsens in Brüssel und Straßburg und sitzt dort sowohl im Umweltausschuss als auch im Ausschuss für Landwirtschaft. Er versprach, diese Argumente mit in seine Arbeit im Europäischen Parlament einfließen zu lassen. Er bat die Naturfreunde, sich schon jetzt fachkundig in den Diskussionsprozess zur Evaluation dieser Maßnahme einzubringen.

 

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.Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtete in mehreren Beiträgen über die diesjährigen Weidenschnitt-Aktionen der Naturfreunde Glandorf

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Das Projekt „Mauersegler unter dem Dach der katholischen Kirche“ der Naturfreunde Glandorf erhielt einen Geldpreis der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück. 547 Euro davon reichen die Naturfreunde für die Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinde weiter.